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Geißlingen

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Der erste Ansiedler und damit wohl auch Namensgeber des Ortes hieß Geisilin. Er gehörte zu den fränkischen Eroberern und Einwanderern im 7. Jahrhundert.

Urkundlich wird der Ort erstmals im Jahre 1144 erwähnt. Die Gauteilung zur Zeit Karls des Großen brachte für das Dorf Geißlingen eine Grenzlage zwischen dem Gollachgau und dem heutigen Ochsenfurter Gau.

Es wird vermutet, dass dies als Grund für die besondere Stellung Geißlingens als Freidorf anzusehen ist.

Geißlingens Freiheiten bestanden unter anderem darin, dass sie keinen Landesherren über sich hatten, dem sie Steuern und andere Auflagen erbringen mussten. Für sie galten die nicht sehr hohen allgemeinen Reichssteuern.

Erst im Jahre 1808 wurde diese besondere Stellung des Dorfes von der königlich bayerischen Regierung aufgehoben.

Ab diesem Zeitpunkt war Geißlingen eine Landgemeinde im späteren Bezirksamt Uffenheim.

Im Zuge der Gebietsreform von 1972 erfolgte die Eingliederung Geißlingens in die Gemeinde Oberickelsheim.

Als besondere Sehenswürdigkeit Geißlingens sollte der sogenannte „Brenckaltar" erwähnt werden. Dieser wurde im Jahre 1624 von Georg Brenck geschnitzt und steht in der vermutlich im 9. Jahrhundert erbauten Dorfkirche.

 

Das Kriegerdenkmal im Friedhof